Man zählt die Therapie zu den sogenannten Reiz- oder Umstimmungstherapien, da sie – ähnlich wie Saunagänge oder regelmäßige kalte Güsse – die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.
Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass nach der Behandlung die Anzahl von Immunzellen (Leukozyten) und Antikörpern ansteigt. Der „Schuss“ Eigenblut verdeutlicht dem Körper nochmals, wer seine Feinde sind und wen er bekämpfen muss.
Die im Blut enthaltenen Toxine und Antigene zwingen Ihr Immunsystem, aktiv zu werden, um diese vermeintlichen Feinde zu vernichten.
Eigenblut bringt das vegetative Nervensystem (Sympatikus & Vagus) ins Gleichgewicht, sodass überschießende Reaktionen gedämpft werden.
Die Zugabe von homöopathisierten Präparaten (z.B. Pilzpräparate oder Bakterienzubereitungen) kann die Wirkung zusätzlich verstärken.
Studien (z.B. Uni Exeter) zeigten z.B. bei Neurodermitis eine um 30% bessere Wirkung als Placebo (Rückgang von Juckreiz & Rötung).
Auch bei einem schlechten körperlichen und seelischen Allgemeinbefinden können Eigenblutbehandlungen hilfreich sein.
• In vielen Fällen setzt man Eigenblutbehandlungen zur allgemeinen Kräftigung ein.
• Patienten berichten über besseres Wohlbefinden, erholsameren Schlaf und gesteigerten Appetit.
• Oft können Medikamente (z. B. Kortison) eingespart werden.
Wichtig zu wissen: Da es sich um eine Reiztherapie handelt, kann es zu einer sogenannten "Erstverschlimmerung" (z.B. leichtes Fieber) kommen. Dies ist harmlos und ein Zeichen, dass der Körper seine Abwehrkräfte mobilisiert. Nach 1–2 Tagen klingen diese Symptome ab.
Es gibt Anwendungsgebiete, bei denen eine Eigenbluttherapie vermieden werden sollte, um Ihre Gesundheit nicht zu beeinträchtigen: